Beurteilungskriterien für gutes Spielzeug
Gerade im ersten Lebensjahr bräuchten Sie theoretisch kein industriell hergestelltes Spielzeug – Alltagsgegenstände wie Plastikflaschen, Backpapier würden zu Beschäftigung und Entwicklung eigentlich reichen. Problematisch es das selbst „gebastelte“ Spielzeug jedoch vor allem aufgrund der Haltbarkeit. Backpapier – theoretisch schwer zerreißbar – kann jedoch auch aufweichen, abreißen und damit verschluckt werden. Insofern sollten Sie Ihrem Baby solche Alltagsgegenstände niemals ohne Aufsicht geben. Industriell hergestelltes Babyspielzeug ist dabei weitaus sicherer. Sie sollten im Einzelfall jedoch immer überprüfen, ob kleine Einzelteile abgehen können.
Sie sollten Ihrem Baby immer entsprechend seiner Entwicklung Spielzeug anbieten. Damit es (etwa ab drei Monaten) Gegenstände hält, ergreift, müssen Sie ihm diese natürlich anbieten. Dabei sollten Sie am Anfang knallige Farben (wie rot) wählen, da dies von Ihrem Baby am besten gesehen wird. Gerade am Anfang sollten diese Spielsachen möglichst einfach sein, d.h. nicht sich drehen, knacken, Musik machen, bunte Bilder produzieren, sondern am besten nur wenige Sinne gezielt ansprechen. Dabei sollten Sie jedoch nacheinander mehrere Spielsachen anbieten, die die verschiedenen Sinne ansprechen.
Der Arbeitsausschuss Gutes Spielzeug e.V. hat einen guten Kriterienkatalog erarbeitet, an dem man sich orientieren kann, um Spielzeug zu bewerten.
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